AMD-Tipp

Was es bei der
Corona-Virus-Epidemie zu beachten gilt

Sondertipp 2020

Die Gefahr keinesfalls unterschätzen und dennoch nicht in Panik verfallen sollte man beim Thema des aktuell kursierenden Coronavirus 2019-nCoV. Dieser ist bisher noch nie zuvor bei Menschen nachgewiesen worden und stammt wahrscheinlich aus einer tierischen Quelle – diese ist allerdings noch nicht sicher identifiziert. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis 14 Tage. Bei einer Infektion ist das Coronavirus meldepflichtig. Generell wird aber davon ausgegangen, dass der Krankheitsverlauf weniger schwerwiegend als beim „SARS“ (schweres akutes respiratorisches Symptom) und beim MERS (middle eastern respiratoric Syndrom) ist. Derzeit sind Erkrankungen in Asien, Australien, Europa und den USA bekannt.

Übertragungsweg und Vorsichtsmaßnahmen:

  • Die Übertragung erfolgt
    • durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch oder
    • durch direkten Kontakt von Tier zu Mensch.
  • Menschen mit chronischen Grunderkrankungen haben ein höheres Infektionsrisiko.

Präventiv hilft:

  • Mehrmals täglich die Hände mit Wasser und Seife waschen.
  • Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken, nicht mit den Händen.
  • Direkten Kontakt zu kranken Menschen vermeiden.

In Betrieben gilt, dass die Richtlinien des betriebsinternen Pandemieplans beachtet – und eventuell aktualisiert – werden müssen. Bei auftretenden Symptomen besteht Meldepflicht. Weitere Maßnahmen hängen von den Vorgaben der Behörden ab.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Ihre Präventivkräfte des AMD Salzburg gerne zur Verfügung.

 

Tipp-Download:
202001_AMD_Sondertipp_Coronavirus

Häufige Anzeichen des neuartigen Coronavirus:

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u.a.:

  • Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schweren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen oder sogar den Tod verursachen.
  • Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und
  • Infektionen ohne Symptome.
Kontaktpersonen am Arbeitsplatz haben ein geringeres Infektionsrisiko (Kat. II), wenn:
  • sie keinen insgesamt mindestens 15-minütigen Gesichts-Kontakt mit einem 2019-nCoV-Fall hatten („face-to-face“)
  • sie im selben Flugzeug oder Zug wie ein bestätigter 2019-nCoV-Fall mit mindestens zwei Reihen Abstand vor oder hinter diesem gesessen haben und keinen sonstigen, relevanten Kontakt hatten
  • sie keinen mindestens 15-minütigen Gesichtskontakt zu Familienmitgliedern hatten
  • sie als Laborpersonal adäquate Schutzmaßnahmen einhalten
  • sich medizinisches Personal zwar im selben Raum wie ein 2019-nCoV-Fall aufhält, aber eine Distanz von zwei Metern nie unterschritten worden ist.