{"id":3620,"date":"2024-09-26T17:09:03","date_gmt":"2024-09-26T15:09:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/?p=3620"},"modified":"2024-12-05T10:11:17","modified_gmt":"2024-12-05T09:11:17","slug":"mit-kurzen-pausen-lange-entspannt-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/mit-kurzen-pausen-lange-entspannt-arbeiten\/","title":{"rendered":"Mit kurzen Pausen <br>lange entspannt arbeiten!"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">Ein <b>dichtes Arbeitspensum<\/b>, <b>viele Aufgaben<\/b> und <b>hohe Anforderungen<\/b> \u2013 Arbeitnehmende sind oft stark belastet. Dabei sind sie selbst das Kapital eines jeden Betriebs, weshalb vor allem der <b>pr\u00e4ventive Einsatz von Pausen<\/b> extrem wichtig ist. \u201eEs sollte unbedingt ber\u00fccksichtigt werden, dass Pausen nicht erst dann gemacht werden, wenn man bereits m\u00fcde ist oder es das Gesetz vorschreibt\u201d, wei\u00df <strong><a href=\"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/ueber-uns\/team\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AMD-Salzburg-Arbeits- und Organisationspsychologin Regina Bauer, MSc<\/a><\/strong>. Sie empfiehlt neben der <b>Mittagspause<\/b> auch mindestens <b>zwei k\u00fcrzere Pausen<\/b> pro Arbeitstag: eine am Vormittag und eine am Nachmittag.<\/p>\n<p class=\"p1\">Laut Arbeitnehmer*innen-Schutzgesetz m\u00fcssen alle Arbeitnehmenden in \u00d6sterreich <b>nach<\/b> sp\u00e4testens <b>sechs Stunden Arbeit<\/b> mindestens eine <b>halbe Stunde Pause<\/b> machen. Denn <b>ab sechs Stunden<\/b> steigen Beanspruchung und Belastung nicht mehr linear, sondern exponentiell an. Es drohen <b>Leistungs-<\/b>, <b>Wahrnehmungs-<\/b> und <b>Motivationsabfall<\/b>, h\u00f6here <b>Unfallgefahr<\/b>, <b>Einbu\u00dfen<\/b> in der Lebensqualit\u00e4t und \u2013 l\u00e4ngerfristig \u2013 die <b>Gefahr<\/b> einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Beanspruchung ohne ausreichende Erholungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Dabei kann <b>Erholung<\/b> selbst den <b>Vorgang der Erm\u00fcdung<\/b> sogar <b>umkehren<\/b> und zu \u201eEntm\u00fcdung\u201d f\u00fchren. Eine \u201e<b>Grundregel<\/b>\u201d ist es, auch in Pausen <b>aktiv zu bleiben<\/b> und bewusst <b>andere T\u00e4tigkeiten<\/b> auszuf\u00fchren, als w\u00e4hrend der Arbeit. \u201eDie Erholung findet generell vor allem <b>am Pausenbeginn<\/b> statt, was <b>Kurzpausen<\/b> zu einem besonders geeigneten Entspannungsmittel macht\u201d, so die Arbeits- und Organisationspsychologin.<\/p>\n<p class=\"p1\">Dieser arbeitsbezogene An- und Entspannungsrhythmus, den Graf 1960 definierte, hat zudem zahlreiche weitere <b>Vorteile<\/b>. Er ist<\/p>\n<ul class=\"ul1\">\n<li class=\"li1\"><b>gesundheitswirksam<\/b>,<\/li>\n<li class=\"li1\">beugt <b>Erm\u00fcdungserscheinungen<\/b> vor,<\/li>\n<li class=\"li1\">ist <b>leistungssteigernd<\/b> und wirkt sowohl<\/li>\n<li class=\"li1\"><b>pr\u00e4ventiv<\/b>, indem er die Widerstandskraft bzw. Bew\u00e4ltigungskompetenz f\u00fcr weitere Aufgaben erh\u00f6ht als auch<\/li>\n<li class=\"li1\"><b>regenerativ<\/b>, weil Erm\u00fcdung im fr\u00fchen Stadium ausgeglichen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"p1\">\u201eEine <b>Kurzpause<\/b> dauert gerade einmal <b>ein bis f\u00fcnf Minuten<\/b>, dient aber \u2013 neben zahlreichen weiteren Vorteilen \u2013 unter anderem dem <b>Abbau<\/b> und dem <b>Verhindern psychischer Fehlbeanspruchungsfolgen<\/b>\u201d, so Regina Bauer, MSc. Wobei letzteren bestm\u00f6glich vorgebeugt werden sollte, da diese \u2013 gemeinsam mit dem damit verbundenen Stress \u2013 schlimmstenfalls zu Symptomen wie <b>Schlafst\u00f6rungen<\/b>, <b>M\u00fcdigkeit<\/b>, <b>Tinnitus<\/b>, <b>Kopf- und R\u00fcckenschmerzen<\/b>, einem <b>schw\u00e4cheren Immunsystem<\/b>, einer <b>verminderten Ged\u00e4chtnisleistung<\/b>, <b>Depressionen<\/b>, <b>Burn-out<\/b> und weiteren unsch\u00f6nen Folgen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pausen sollten nicht erst dann gemacht werden, wenn es das Gesetz vorschreibt. Und auch Kurzpausen bis zu f\u00fcnf Minuten haben tolle Effekte auf die Regeneration!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3621,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-3620","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-amd-tipp"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3620"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3620\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3626,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3620\/revisions\/3626"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3621"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}