{"id":3882,"date":"2025-03-04T13:36:23","date_gmt":"2025-03-04T12:36:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/?p=3882"},"modified":"2025-04-29T10:08:02","modified_gmt":"2025-04-29T08:08:02","slug":"wiedereingliederungsteilzeit-wietz-nach-krankheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wiedereingliederungsteilzeit-wietz-nach-krankheit\/","title":{"rendered":"Wiedereingliederungsteilzeit<br>nach Krankheit"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ)<\/strong> erm\u00f6glicht es Mitarbeitenden, nach einer <strong>l\u00e4ngeren Erkrankung<\/strong> wie zum Beispiel einer Krebs-Erkrankung schrittweise und unter angepassten Bedingungen in den <strong>Beruf zur\u00fcckzukehren.<\/strong> Durch Erholtage und eine kontrollierte Erh\u00f6hung der Wochenstunden soll vermieden werden, dass die Betroffenen k\u00f6rperlich und mental \u00fcberfordert werden.<\/p>\n<p>\u201eEine wichtige Rolle beim Gelingen von WIETZ spielt die Arbeitsmedizin. Im Rahmen der T\u00e4tigkeit stellen wir die medizinische Zweckm\u00e4\u00dfigkeit der rechtlichen Ma\u00dfnahme fest. Stets im Mittelpunkt steht der Mitarbeitende in seiner Gesamtheit\u201c, erkl\u00e4rt die Arbeitsmedizinerin Dr. Ortrud Gr\u00e4f.<\/p>\n<p>Jede <strong>WIETZ-Vereinbarung<\/strong> wird auf die <strong>individuellen Bed\u00fcrfnisse<\/strong> und die jeweilige <strong>Krankheitssituation <\/strong>abgestimmt. Gemeinsam wird bewertet, wie belastbar Patient*innen nach einer l\u00e4ngeren Erkrankung sind und welche Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld angepasst werden m\u00fcssen. Dazu geh\u00f6ren etwa ergonomische Ma\u00dfnahmen am Arbeitsplatz, flexible Pausenzeiten oder die M\u00f6glichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.<\/p>\n<p>Die <strong>Arbeitsmedizin von AMD<\/strong> empfiehlt, bei der WIETZ folgende <strong>Checkliste<\/strong> zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Mindestens <strong>dreimonatiges Dienstverh\u00e4ltnis<\/strong> vor <strong>Beginn des Krankenstandes.<\/strong><\/li>\n<li>Der <strong>vorhergehende Krankenstand<\/strong> muss mindestens <strong>sechs Wochen<\/strong> betragen haben.<\/li>\n<li><strong>Alle beteiligen Personen<\/strong> m\u00fcssen sich auf die <strong>Bedingungen <\/strong>der WIETZ verst\u00e4ndigen.<\/li>\n<li>Eine <strong>Reduktion der Arbeitszeit<\/strong> ist <strong>zwischen 25 und 50 Prozent<\/strong> m\u00f6glich. Wobei die w\u00f6chentliche Arbeitszeit mindestens <strong>12 Stunden<\/strong> betragen muss.<\/li>\n<li>Die <strong>Dauer<\/strong> der WIETZ kann zwischen <strong>ein und max. sechs Monaten<\/strong> liegen und kann einmalig um ein bis drei Monate <strong>verl\u00e4ngert <\/strong><\/li>\n<li><strong>Wiedereingliederungsplan und -vereinbarung:<\/strong> Gemeinsam wird zwischen der betroffenen Person, dem Arbeit-\/Dienstgeber und dem\/der zust\u00e4ndigen Arbeitsmediziner*in (oft in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden \u00c4rztin) die Stundenreduktion, Lage und Dauer der Arbeitszeit festgelegt. Die w\u00f6chentliche Arbeitszeit soll im Weiteren sukzessive erh\u00f6ht werden.<\/li>\n<li>Bei Betrieben ohne Arbeitsmediziner*in muss eine <strong>Beratung durch fit2work<\/strong> stattfinden oder die Leistung wird bei einem arbeitsmedizinischen Zentrum, wie dem AMD Salzburg, zugekauft.<\/li>\n<li>Gibt es einen <strong>Betriebsrat\/Personalvertretung,<\/strong> ist diese\/r bei der Ausgestaltung der Vereinbarung beizuziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) erm\u00f6glicht es Mitarbeitenden, nach einer l\u00e4ngeren Erkrankung schrittweise und unter angepassten Bedingungen in den Beruf zur\u00fcckzukehren. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3884,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-3882","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-amd-tipp"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3882"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3882\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4029,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3882\/revisions\/4029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}