{"id":4431,"date":"2025-12-09T12:00:16","date_gmt":"2025-12-09T11:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/?p=4431"},"modified":"2025-12-09T12:53:57","modified_gmt":"2025-12-09T11:53:57","slug":"jetzt-auf-pfas-freie-feuerloescher-umsteigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/jetzt-auf-pfas-freie-feuerloescher-umsteigen\/","title":{"rendered":"Jetzt auf PFAS-freie Feuerl\u00f6scher umsteigen"},"content":{"rendered":"<p>Feuerl\u00f6scher geh\u00f6ren zu den grundlegenden Brandschutzma\u00dfnahmen in jedem Betrieb. Viele Schauml\u00f6scher enthalten jedoch PFAS-Stoffe, die sich in der Umwelt anreichern und nur schwer abbaubar sind. Auch bei nicht eindeutig identifizierbaren Schauml\u00f6schern wird sicherheitshalber von PFAS ausgegangen. Aktuell wird der Einsatz von PFAS schrittweise gesetzlich versch\u00e4rft bzw. verboten. Da s\u00e4mtliche \u00dcbergangsfristen im Jahr 2030 auslaufen, sollten Unternehmen fr\u00fchzeitig aktiv werden.<\/p>\n<p>\u201eEs bestehen bereits Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr bestimmte PFAS-Stoffgruppen in Feuerl\u00f6schsch\u00e4umen, weitere Verbote werden folgen. Ein fr\u00fchzeitiger Umstieg erleichtert die Einhaltung sp\u00e4tere gesetzliche Anforderungen und garantiert, dass die Umstellung ohne Engp\u00e4sse und Zusatzkosten gelingt. Die Wahl des passenden L\u00f6schmittels h\u00e4ngt von der Brandklasse und dem Einsatzbereich ab \u2013 der AMD Salzburg ber\u00e4t sicherheitstechnisch betreute Unternehmen dahingehend\u201c, sagt Thomas Furtmann, Sicherheitsfachkraft beim AMD Salzburg.<\/p>\n<p><strong>Warum ein Umstieg sinnvoll ist:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Rechtliche Vorgaben werden strenger \u2013 ein fr\u00fcher Wechsel vermeidet Zeitdruck.<\/li>\n<li>Fluorfreie Alternativen sind bereits breit verf\u00fcgbar.<\/li>\n<li>Moderne PFAS-freie L\u00f6schmittel sind in vielen Bereichen vollwertige Ersatzprodukte.<\/li>\n<li>Produkte mit unklaren oder fehlenden Herstellerangaben werden sicherheitshalber als PFAS-haltig eingestuft und in der Folge durch PFAS-freie Produkte ersetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Empfohlene Ma\u00dfnahmen des AMD SALZBURG<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bestandsaufnahme: <\/strong>\u00dcberpr\u00fcfen Sie vorhandene Feuerl\u00f6scher auf den PFAS-Gehalt. Daf\u00fcr k\u00f6nnen Sie Datenbl\u00e4tter oder Typenbezeichnungen heranziehen. Stufen Sie die Ger\u00e4te bei Unklarheit als PFAS-haltig ein.<\/li>\n<li><strong>Fr\u00fchzeitiger Austausch: <\/strong>Ersetzen Sie Feuerl\u00f6scher mit fluorhaltigen Schauml\u00f6schmitteln durch fluorfreie Alternativen (z. B. F3-Technologie). Kombinieren Sie den Austausch nach M\u00f6glichkeit mit den Wartungsintervallen: Feuerl\u00f6scher halten 20 Jahre und m\u00fcssen alle zwei Jahre gepr\u00fcft werden \u2013 das ideale Zeitpunkte, um den Bestand kontinuierlich zu wechseln.<br \/>\nW\u00e4hlen Sie bei Neuanschaffungen ausschlie\u00dflich PFAS-freie Produkte.<\/li>\n<li><strong>Fachgerechte Entsorgung: <\/strong>Behandeln Sie PFAS-haltige Feuerl\u00f6scher sowie nicht identifizierbare L\u00f6scher als gef\u00e4hrlichen Abfall. Lassen Sie diesen durch befugte Fachbetrieb entsorgen. Dokumentieren Sie die<\/li>\n<li><strong>Systemreinigung: <\/strong>Reinigen Sie Tanks, Leitungen und Zumischsysteme gr\u00fcndlich. Entsorgen Sie R\u00fcckst\u00e4nde als gef\u00e4hrlichen Abfall. Schaummittel unbekannter Herkunft oder Zusammensetzung gelten laut Abfallverzeichnisverordnung des Umweltministeriums als \u201ew\u00e4ssrige fl\u00fcssige Abf\u00e4lle, die gef\u00e4hrliche Stoffe enthalten\u201c.<\/li>\n<li><strong>Dokumentation: <\/strong>Erstellen Sie eine Liste der vorhandenen L\u00f6scher, Austausch- und Reinigungsma\u00dfnahmen sowie Entsorgungsnachweise, um auf Kontrollen vorbereitet zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Schauml\u00f6scher enthalten PFAS-Stoffe, die sich in der Umwelt anreichern und nur schwer abbaubar sind. Aktuell wird der Einsatz von PFAS schrittweise gesetzlich versch\u00e4rft bzw. verboten. Tipps des AMD Salzburg, um rechtzeitig auf Alternativen umzusteigen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4432,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-4431","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-amd-tipp"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4431"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4449,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4431\/revisions\/4449"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}