{"id":5061,"date":"2026-10-13T12:28:18","date_gmt":"2026-10-13T10:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/?p=5061"},"modified":"2026-10-13T12:30:10","modified_gmt":"2026-10-13T10:30:10","slug":"wechseljahre-am-arbeitsplatz-gut-begleiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wechseljahre-am-arbeitsplatz-gut-begleiten\/","title":{"rendered":"Wechseljahre am Arbeitsplatz <br> gut begleiten"},"content":{"rendered":"<p>Die Wechseljahre sind ein nat\u00fcrlicher Teil des Lebens. Alle Frauen erleben sie \u2013 auch im Berufsalltag. Obwohl alle Frauen betroffen sind, wird das Thema im beruflichen Umfeld oft ausgeklammert.\u00a0Ein offener, sachlicher Umgang f\u00f6rdert jedoch Gesundheit, Arbeits- und Leistungsf\u00e4higkeit. Unternehmen, die sich mit dem Thema aktiv auseinandersetzen, profitieren mehrfach: Sie st\u00e4rken die Bindung erfahrener Mitarbeiterinnen, reduzieren Fehlzeiten und sichern wertvolles Know-how.<\/p>\n<p>\u201eDie Wechseljahre sind keine Krankheit, aber sie k\u00f6nnen zeitweise Einfluss auf Konzentration, Belastbarkeit und Wohlbefinden haben. Wie stark sich hormonelle Ver\u00e4nderungen in diesem Zeitraum auswirken, ist individuell sehr unterschiedlich. W\u00e4hrend manche Frauen kaum Einschr\u00e4nkungen erleben, ben\u00f6tigen andere vor\u00fcbergehend mehr Unterst\u00fctzung, auch im Arbeitsalltag. Entscheidend ist, dass das Thema im Betrieb enttabuisiert wird und Frauen die M\u00f6glichkeit haben, offen dar\u00fcber zu sprechen, ohne Nachteile bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Zugleich braucht es Rahmenbedingungen, um flexibel auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse von Mitarbeiterinnen einzugehen\u201c, erkl\u00e4rt Arbeitsmedizinerin Dr. Brigitte Schulz.<\/p>\n<p><strong><u>Die vier Phasen der Wechseljahre<br \/>\n<\/u><\/strong>Die Wechseljahre bestehen aus vier Phasen: Sie beginnen meist um das 40. Lebensjahr mit der <strong>Pr\u00e4menopause, <\/strong>gefolgt von der<strong> Perimenopause <\/strong>und der<strong> Menopause. <\/strong>Die letzte Phase ist die <strong>Postmenopause.<\/strong> Diese startet ein Jahr nach der letzten Monatsblutung. Typische Symptome aufgrund der hormonellen Ver\u00e4nderungen: Stimmungsschwankungen, Muskel- und Gelenksbeschwerden, Hitzewallungen, Schlafprobleme, Konzentrationsst\u00f6rungen etc.<\/p>\n<p><strong><u>Empfohlene Ma\u00dfnahmen in Unternehmen<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Informationsangebote<\/strong> f\u00fcr Mitarbeitende \u00fcber entsprechende Angebote im Betrieb<\/li>\n<li><strong>Sensibilisierung<\/strong> von F\u00fchrungskr\u00e4ften, um mit dem Thema vertraut zu werden<\/li>\n<li>vertrauliche <strong>Ansprechpersonen,<\/strong> die den betroffenen Frauen bei Bedarf Orientierung und Sicherheit geben k\u00f6nnen<\/li>\n<li>eine <strong>Unternehmenskultur,<\/strong> die Gesundheit als gemeinsamen Auftrag versteht<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>AMD-Tipps f\u00fcr Entlastung am Arbeitsplatz<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Flexible Pausenregelungen<\/strong> sowie verschiedene <strong>Arbeitsmodelle<\/strong> wie Homeoffice oder individuell angepasste Arbeitszeiten<\/li>\n<li><strong>Optimierte Arbeitsumgebung<\/strong> wie eine bessere Temperaturregulierung, R\u00fcckzugsr\u00e4ume, eventuell abge\u00e4nderte Kleidungsvorgaben<\/li>\n<li><strong>Gezielte Gesundheitsf\u00f6rderung<\/strong> in Bezug auf Bewegung, Ern\u00e4hrung und Resilienz<\/li>\n<li><strong>Ma\u00dfnahmen zur Stressreduktion<\/strong> wie zum Beispiel Atem\u00fcbungen<\/li>\n<li><strong>Offene Gespr\u00e4chskultur,<\/strong> die das Thema enttabuisiert und Betroffenen den Austausch erm\u00f6glicht<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein offener Umgang mit den Wechseljahren st\u00e4rkt Gesundheit und Leistungsf\u00e4higkeit von Mitarbeiterinnen. Unternehmen profitieren durch weniger Fehlzeiten, st\u00e4rkere Mitarbeiterinnenbindung und den Erhalt wertvollen Know-hows.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5064,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-5061","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-amd-tipp"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5061","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5061"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5061\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5069,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5061\/revisions\/5069"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5064"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5061"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5061"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesundessalzburg.at\/amd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5061"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}