Im wöchentlichen Wechsel darf jeweils eine outdoorbegeisterter Trupp aus Gruppe 1 und 3 einen Vormittag beim Spielen und Lernen in freier Natur genießen. Die naturnahe Umgebung bietet den Kindern einen ganzheitlichen Entwicklungsraum. Sie lernen dabei den jahreszeitlichen Wechsel mit all seinen Veränderungen hautnah kennen und erforschen die Welt mit allen Sinnen.
Der hindernisreiche Waldboden und unzählige attraktive Bewegungsanreize schaffen ein Übungsgelände für vielfältige Bewegungsherausforderungen, das dem natürlichen Bewegungsbedürfnis der Kinder entgegenkommt. Die Kinder trainieren dabei ganz nebenbei und lustvoll Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer, sowie feinmotorische Fertigkeiten, die speziell auch hinsichtlich schulischer Vorläuferfertigkeiten eine wichtige Rolle spielen.
In ihrer Entdeckerfreude sind die kleinen Naturforscher wahlweise eigenständig tätig oder üben sich in der Kooperation mit anderen Kindern in verschiedenen Sozialformen im Entwickeln von Lösungsstrategien – etwa, wenn es darum geht, gemeinsam einen schweren Baumstamm als „Brücke“ über eine Bodenvertiefung zu transportieren. Die Kinder erwerben einerseits explizit durch die Pädagog*innen unterstütztes „Naturwissen“. Andererseits entwickeln sie durch das eigenständige Tätigsein, Forschen, Beobachten, Hypothesen aufstellen und überprüfen auch realitätsnahe Erklärungsmodelle zu naturwissenschaftlichen Theorien. Die Kinder lieben diesen Spiel- und Lernraum ohne Wände!





