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Vielfalt im Beruf

Mit Vielfalt im Beruf gibt es ein Tool für Unternehmen, Organisationen und Schulen den Fokus auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu legen und hierzu tiefergehendes Wissen zu erlangen. Es geht darum, Menschen in ihren verschiedenen Berufsgruppen Kompetenzen zu vermitteln, im jeweiligen Berufsalltag mit Themen rund um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in einem positiven Sinne umzugehen, Akzeptanz für verschiedene Lebensentwürfe sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu fördern und somit Diskriminierung und Mobbing vorzubeugen.

Vielfalt im Beruf richtet sich insbesondere an:
➢ Bildungseinrichtungen wie Schulen, Universitäten, Fachhochschulen usw.
➢ Einrichtungen der Sozialen Arbeit, Beratungsstellen
➢ Psycholog*innen, Therapeut*innen
➢ Unternehmen im Gesundheits- und Pflegebereich
➢ Privatunternehmen uvm.

HOSI Salzburg

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Ziele / Schwerpunkte

Kurze Projektbeschreibung:

Es gibt einen signifikanten Zusammenhang zwischen Arbeitsplatzzufriedenheit und einem offenen Umgang mit LGBTIQ*Personen.

Jedoch: Nur knapp die Hälfte aller LGBTIQ*Personen gehen am Arbeitsplatz offen mit ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität um aus Angst vor Benachteiligung oder Diskriminierung im Unternehmen.

Mehr als ein Drittel der Schüler*innen und Lehrlinge und ein gutes Fünftel der Studierenden erleben Gewalt/Diskriminierung in ihren Bildungseinrichtungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Opfer von homo- oder transphob motivierter Gewalt zeigen dies äußerst selten bei der Polizei an aus Angst vor mangelnder Empathie oder zusätzlicher Diskriminierung durch die Exekutive.

Jedoch: Im Diversity-Management ist die Dimension Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitäten der am meisten tabuisierte Vielfaltsaspekt!

Auch im therapeutischen oder psychosozialen Kontext gibt es einen hohe Nachfrage nach LGBTIQ*gerechter und sensibler Beratung. In diesem Bereich ist festzustellen, dass das Fachpersonal oft nur unzureichend sensibel, empathisch und unvoreingenommen mit LGBTIQ*Thematiken umgeht.

Welche Ursachen hat diese Schieflage?
1. Fehlendes oder mangelhaftes Wissen zu LGBTIQ*Themen und in dessen Folge
2. Vernachlässigung Fokus auf Diversity-Kategorie Sexuelle Orientierung (und Geschlechtsidentitäten).

In allen o. g. Bereichen gibt es Verantwortliche wie Lehrkräfte, Sozialarbeitende, Unternehmer*innen, Vorgesetzte, Psycholog*innen, Therapeut*innen Beamte uvm., die Sorge tragen sollten für ein inklusives, gewaltfreies und grundlegend positives (Arbeits)Umfeld. Dass dies oft nicht gut gelingt, bedingt sich durch die unmittelbare Wechselwirkung zwischen fehlendem LGBTIQ*Wissen und damit auch nicht vorhandene Sensibilität für homo- oder transphob motiviertes Mobbing oder gar Gewalt.

Die Lösung
Lassen Sie uns gemeinsam einen diversen, offenen und diskriminierungsfreien Raum schaffen. In dem sich jede*r selbst entfalten kann, zu seiner*/ihrer* Identität stehen darf und somit ein produktiver, innovativer und kreativer Raum geschaffen wird.

Ansprech­partner*in

Sarah Thome, BSc.
Koordination der HOSI Bildungsinitivativen „Schule der Vielfalt“ und „Vielfalt im Beruf“
Vorstand HOSI Salzburg
Kontakt: sarah.thome@hosi.or.at
Tel.: 0662 43 59 27

Leistungen

Das Angebot mit Vielfalt im Beruf zum Thema Sexuelle und Geschlechtliche Vielfalt:
➢ Information
➢ Beratung
➢ Coaching
➢ Vorträge
➢ Fortbildungen (ab 3 Stunden)

Zeitrahmen

Vorträge (ab einer Stunde) und Fortbildungen ab drei Stunden bis hin zu ganztägigen/ mehrtägigen Workshops

Kosten

Angebot angepasst an Ihre Bedürfnisse: sarah.thome@hosi.or.at

Anmerkung

„Die wichtigste Ressource für Bildung ist das Selbstwertgefühl, denn nur ein Mensch, der sich selbst etwas zutraut und keine Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung hat, wird Lernfortschritte erzielen und auf seinen Körper sowie seine (sexuelle) Gesundheit achten.“
Timmermanns (2016)

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