In den letzten Wochen konnten wir beobachten, wie intensiv sich die Kinder mit dem Thema Schnee beschäftigten. Besonders spannend war für sie, Dinge im Schnee zu entdecken und „auszugraben“. Aus diesem Interesse entwickelte sich ein Projekt rund um Rettungseinsätze im Winter.
In einem gemeinsamen Sachgespräch tauschten wir unser Wissen über die Arbeit der Bergrettung aus. Dabei besprachen wir kindgerecht, wie Lawinen entstehen können, warum Vorsicht im Gebirge wichtig ist und wie Menschen im Notfall gefunden und gerettet werden.
Anschließend stellten wir verschiedene Materialien vor, die bei Suchaktionen verwendet werden – unter anderem ein Lawinenverschüttetensuchgerät („Lawinenpieps“) sowie Sonden. Zunächst durften die Kinder im Gruppenraum ausprobieren, wie diese Geräte funktionieren und wie man damit sucht.
Der Höhepunkt folgte im Garten: Eine Pädagogin grub im Garten die Plüschkatze inklusive „Lawienenpieps“ ein. Nun waren unsere kleinen Retterinnen und Retter gefragt! Mit großer Konzentration machten sie sich auf die Suche, orteten die „Verschüttete“ und arbeiteten sich mit den Sonden vorsichtig vor. Mit viel Teamgeist wurde schließlich die Rettung durchgeführt und die Geretteten vom „Sonderkommando“ abtransportiert.
Besonders spannend war auch, dass die Kinder im Anschluss selbst ausprobieren durften, wie es ist, ein Gerät zu verstecken und andere suchen zu lassen. So wurde das Gelernte spielerisch vertieft.
Zum Abschluss betrachteten wir Bilder von Bergretter-Hunden und echten Suchaktionen im Schnee. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit, Übung und gegenseitige Unterstützung sind.
Durch dieses Projekt konnten die Kinder nicht nur ihr Interesse am Schnee vertiefen, sondern auch wichtige Erfahrungen in den Bereichen Teamarbeit, Problemlösung, Konzentration und Sicherheit sammeln. Ein lehrreiches und aufregendes Winterabenteuer für unsere ganze Gruppe!





